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Juliane Beer: SELBST GERÄCHT. Roman und Ulrike Gramann: Die Sumpfschwimmerin. Roman

Buchvorstellungen:

Juliane Beer: SELBST GERÄCHT. Roman (Periplaneta, Berlin Juni 2017) und

Ulrike Gramann: Die Sumpfschwimmerin. Roman (Marta Press, Hamburg April 2016)

mit  Musik von Lizzie Libera

 

SELBST GERÄCHT - Erschüttert über den Tod einer Mieterin, die nach einer Zwangsräumung einen Herzinfarkt erlitt, beschließt eine Frauen-Clique gegen die Machenschaften auf dem Berliner Immobilienmarkt anzugehen. Nachts locken sie böse Makler in den Park und hängen sie kopfüber auf. Die Opfer werden stets schnell gerettet. Doch eines Morgens hängt ein Miethai tot im Baum… In Selbst gerächt werden die Möglichkeiten, sich gegen die zunehmende Gentrifizierung in Berlin zu wehren, ausgelotet. Die zentrale Frage des Romans ist die nach dem Sinn von gewalttätiger Selbstjustiz.

 Juliane Beer, 1964 in Bonn geboren, verbrachte ihre Kindheit in Nordrhein-Westfalen,
ihre Jugend in London und Norddeutschland. Seit 1986 ist sie in Berlin sesshaft. Hier arbeitete sie ab 1990 an verschiedenen Off-Theater Produktionen mit. 2000 begann sie, Prosatexte zu schreiben. Es entstanden bis heute sieben Romane und Kurzgeschichten, in denen es um die Frage nach Lebensentwürfen und dem Arbeitsbegriff in der Postmoderne geht.

 

Die Sumpfschwimmerin - Inge Stein, Glückssucherin in Berlin-Hauptstadt der DDR in den achtziger Jahren, schlägt sich durch. Ob sie Frauen liebt oder Männer, damit hält sie sich nicht auf. Inge tut was. Aber den Staat mit politischen Aktionen nur zu reizen, reicht nicht aus. Sex, sogar Liebe reichen nicht aus. Sie begegnet Frauen aus Westberlin: „Dass sie die Straße besetzen konnten, die wir nie besetzt oder besessen hatten, war unwiderstehlich.“ Nähe, Genossinnenschaft, Freundschaft, die eine Grenze unterläuft: Das ist viel. Reicht es aus? Inge kann sich was Besseres vorstellen, als Zwerg im sozialistischen Vorgarten von Westberlin zu sein.

 Ulrike Gramann, 1961 in Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin und Journalistin in Berlin und Essen. Sie schreibt Erzählungen, Romane, freie Prosa, außerdem Reportagen, Porträts, Sachbuchbeiträge. In Gemeinschaftsarbeit mit bildenden Künstlerinnen erschien zuletzt das Bild- und Textbuch „kassandra folgen“ (2017). - Bücher: Die Sumpfschwimmerin (Roman, 2017), Du bist kein Kind mehr (Erzählungen, 2014), Die wilde, unanständige, gewalttätige und am Ende auch lehrreiche Geschichte von Meetchens Hochzeit (Erzählung, 2010), Die Zeit Ines (Roman, 1997). - Autorinnen-Website: Polianders Zeitreisen. www.poliander.de

 

 

 

Eintritt frei

 

Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.

Gefördert vom Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Treptow-Köpenick

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