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Ausstellung: Wasser | Malerei, Installation

04.04.2020–26.04.2020

Peggy Sylopp

Geboren am 22.07.1966 in Aschaffenburg (zwei Töchter *1995 *2005), Informatikerin, Wissenschaftlerin, Medien- und Licht-Künstlerin, Aktivistin

2015 Kunststipendium Goethe-Institut Porto Allegre, Brasilien
2009 Aufnahme der Sound-Video Installation „SPECTRUM“ in die Sammlung Skulpturenmuseum Marl
2008 Nominierung Deutscher Klangkunstpreis

Nach einer fototechnischen Ausbildung widmete sie sich zunächst verschiedenen Formen darstellender Kunst (Musik, Schauspiel, Pantomime, Tanz) um dann mit Fotografie, Super 8 und Video zu arbeiten, vorwiegend als Environments für Bühnen und Live Acts. Studium der Informatik an der Technischen Universtität Berlin seit 2002, derzeit im Abschluss, seit 1999 ist der Computer ihr bevorzugtes Arbeitsinstrument.

Seit 2000 arbeitet Peggy Sylopp im Bereich der digitalen visuellen Kunst, zunächst vorwiegend mit der Verarbeitung von Videoaufnahmen, Fotografien und der Erstellung von 3D-Objekten in Verwendung für Diainstallationen als Environment für Bühne und Events, seit 2002 mit

Echtzeit-generierter Grafik in Performances und Installationen in Kooperation mit Klangkünstlern und Tänzer*nnen.

Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Unvorhersehbarkeit und Steuerung von visuellen Elementen, die durch verschiedene analoge und digitale Techniken erzeugt werden.
Die Art-Vjing-Performances sind vorwiegend an Ausdrucksformen minimalistischer und abstrakter Malerei und Fotografie angelehnt und von dynamischer Aktion geprägt.

Jede Arbeit basiert auf vorher definierten Regeln, der genaue Verlauf ist jedoch bewusst nicht festgelegt und nicht vorhersehbar, die Nicht-Wiederholbarkeit kennzeichnet den Live-Charakter der Performances und die interaktive Dynamik der Installationen.

Ihre Arbeiten wurden international gezeigt. Peggy Sylopp engagiert sich für nachhaltige Open Source Technologien und Geschlechtergleichheit in der Informatik und reiste dafür nach Brasilien und in den kurdischen Irak.

https://pexlab.space/

 

 

Tahian Bhering

Tahian Bhering, bildender Künstler, arbeitet mit verschiedenen Medien und mit kultureller Produktion. BA in Bildender Kunst an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro (UFRJ), künstlerische Studien an der Visual Arts School des Parque Lage (ebenfalls in Rio). Tahian Behring gestaltet multikulturelle Veranstaltungen mit, praktiziert urbane Interventionen und liebt es, die städtische Umgebung zu beobachten und erforschen. In seinen Arbeiten mischt er verschiedene Bilder und Codes, die in der urbanisierten Realität vorhanden sind, und mischt sie zu Kompositionen von Fragmenten dieser urbanen Visuals. Tahian hat seine Wurzeln in Rio de Janeiro. Ende 2016 Teilnahme an dem Artist-in-Residence-Programm der CoGalleries. Seither lebt er in Berlin. Er arbeitet kontinuierlich daran, eine kulturelle Brücke zwischen diesen Städten zu schlagen.

Schon vor der Entwicklung fotografischer Techniken waren es die Künstler_innen, die die Landschaftsbilder erstellten. Das Konzept der Landschaftsbilder ist eng mit der Kunstgeschichte verwoben.

In meinen Arbeiten untersuche ich die Schönheit von gebrochenen Bildern und fragmentierten Zeichen der menschlichen Konstruktionen von Landschaft. Ich re-arrangiere sie zu imaginären Landschaften. Die Kommunikation und die Symbole, die in meiner Arbeit ihre ursprüngliche Funktion verlieren, lenken meinen Blick auf die stillen und manchmal poetischen Zeugnisse menschlicher Aktivitäten, die aus irgendeinem Grund zurückgelassen wurden. Solche Zeugnisse finden sich bei langen Spaziergängen durch Städte und Landschaften. Sie finden sich in kleinen Fragmenten: in alten Büchern, Straßen, Mauern oder in der Manifestation menschlicher Präsenz selbst. Ohne sie gäbe es keine Landschaft.

In meinen Kompositionen verbinde ich die Idee zukünftiger synthetischer Landschaften mit einem abstrakten geometrischen expressionistischen Ansatz. Sie überlassen es dem Betrachter oder der Betrachterin, Räume zu interpretieren und in Räume zu reisen, die vielfältige Möglichkeiten für subjektive Interpretationen bieten.

https://www.tahianbhering.com/

Monika Wienbeck

Monika Wienbeck, 56, gestaltet hauptberuflich IT-Prozesse, malt seit 2014. Einzelausstellung 2018 im Regenbogencafé, Berlin-Kreuzberg, und Teilnahme an der Gruppenausstellung „In Transition“ in der Galerie KungerKiez 2019.

Als Künstlerin schaffe ich Bilder des Vergänglichen. Die Motive dafür finde ich in meiner direkten Umgebung - zu Hause, im Garten, in der Nachbarschaft. Rembrandts Zeichnungen der Menschen in seinem Haus haben mich in den letzten zwei Jahren ebenso beeinflusst wie die abstrakten Werke von Georgina Houghton und Carmen Herrera.

Seit Mitte 2019 steht Wasser im Zentrum meines künstlerischen Schaffens. Dieses Element ist wenig greifbar, bei Tag schillernd vor Licht, bei Nacht schwarz und unendlich. Es ist faszinierend, die ständige Veränderung der Formen auf der Wasseroberfläche zu beobachten. Künstlerisch ist es schwierig zu erfassen. Dem widme ich gerne meine Aufmerksamkeit und Zeit.

Es werden Werke in Acryl zu sehen sein, ferner digital übermalte Fotos.

Ort: Galerie Kungerkiez, Karl-Kunger-Str. 15, 12435 Berlin Alt-Treptow

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